Von Ulrike Schäfer
Quelle: Wormser Zeitung vom 02.05.2014


Jürgen Creutzmann, Birgit Collin-Langen, Moderator Johannes Götzen, Jutta Steinrück und Wolfgang G. Wettach. Foto: pa / Andreas Stumpf

PODIUMSDISKUSSION Europa-Union fühlt Kandidaten für das EU-Parlament auf den Zahn / Einig im „Ja“ zur Gemeinschaft

WORMS - Am 25. Mai finden neben den Kommunalwahlen auch Europawahlen statt. Aber wie wirkungsvoll ist eigentlich das Europäische Parlament und wie stehen die Parteien zu den aktuellen Problemen? Um das herauszufinden, hatte der Kreisverband der Europa-Union am Dienstag vier Kandidaten, alle mit großer politischer Erfahrung, ins „Wormser“ eingeladen, die WZ-Redaktionsleiter Johannes Götzen mit viel Engagement und Überzeugungskraft Rede und Antwort standen.

Ukraine-Krise im Fokus

Der Europäische Union sagt man immer wieder Bürokratismus und Regelungswut nach. Einig war man sich auch in diesem Kreise, dass nicht alles, was die EU-Kommission zur Beratung vorschlägt, für alle von Belang ist. „Das Subsidiaritätsprinzip sollte verstärkt zur Geltung kommen“, meinte der Liberale Jürgen Creutzmann. „Man sollte gemeinsam nur über Dinge entscheiden, die für Europa einen Mehrwert bringen.“ In welchen Bereichen das ist, fasste die Binger Ex-Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen zusammen: „Man muss die gemeinsamen Aufgaben begrenzen auf Außen- und Finanzpolitik, Klima und Umwelt und natürlich den gemeinsamen Binnenmarkt.“ SPD-Frau Jutta Steinruck wollte das Ganze noch um Sozialpolitik ergänzt wissen. Bisher habe man sich bei den gemeinsamen Zielsetzungen zu einseitig an der Wirtschaft orientiert.

EUROPA-WAHL Passanten stellen Forderungen an Parlament / Aktion von VHS und Europa-Union will Interesse wecken

Von Christian Mayer
Quelle: Wormser Zeitung vom 29.04.2014


Zur Europawahl am 25. Mai fand die Aktion Bodenzeitung statt. Oberbürgermeister Michael Kissel (2.v.r.) und Dr. Jörg Koch (Vorsitzender der Europa-Union Worms, r.) begrüßten auch Schüler der 11. Stufe des Karolinen-Gymnasiums in Frankenthal. Foto: pa / Andreas Stumpf

WORMS - Die Europawahl, sie ist die jüngste und angesichts der geringen Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl womöglich auch die unbeliebteste aller Wahlen: Gerade einmal 42 Prozent aller wahlberechtigten EU-Bürger sind bei der letzten Wahl an die Urne gegangen, ein „bedenklicher Wert“, befindet Dr. Jörg Koch, Vorsitzender der Wormser Europa-Union. Dem entgegenzuwirken, darum kümmern sich die Parteien, die EU selbst – und inzwischen auch eine Initiative des Deutschen Volkshochschulverbands und der Deutschen Europa-Union. Die Wormser Volkshochschule ist als eine von zehn Schulen bundesweit ausgewählt für das Projekt „Mein erstes Mal – Europawahl 2014“. Erster Vorbote der Aktion war eine Bodenzeitung, die gestern Vormittag auf dem Marktplatz vor der Dreifaltigkeitskirche ausgelegt war.


Aus dem Nibelungen Kurier vom 12.04.2014

Anlässlich des 50. Todestages von Robert Schuman, dem "Vater Europas", fanden in Metz mehrere Veranstaltungen statt, die die Metropole Lothringens sichtbar zu einer "europäischen Stadt" werden ließen. Auch die Europa-Union Worms nutzte das Gedenken an den ehemaligen französischen Außenminister, der nach dem Zweiten Weltkrieg für die Aussöhnung mit Deutschland und die deutsch-französische Freundschaft eintrat, zu einer Tagesfahrt nach Metz.

Dr. Jörg Koch, Vorsitzender der Europa-Union Worms (Mitte), überreicht Präsente an die Gewinner des "Europa-Quiz" beim Sommerfest der Europa-Union Worms.

Aus dem Nibelungen Kurier vom 11. Mai 2013


Der Oberbürgermeister der Stadt Worms Michael Kissel (l) und der Vorsitzende der Europa-Union Worms Dr. Jörg Koch überreichen Friederike Erk ein Buchpräsent und eine Urkunde. Die Schülerin der 12. Jahrgangsstufe des Karolinen-Gymnasiums hat einer der ersten Bundespreise des Bundestagspräsidenten gewonnen und darf sich auf einen viertägigen Aufenthalt in Berlin freuen.

Artikel aus dem Wormser Wochenblatt vom 27.03.2013

Stellungnahme der Europa-Union Worms zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union:

111 Jahre nach der erstmaligen Verleihung des Friedensnobelpreises erhält am heutigen Tag die Europäische Union diese hohe Auszeichnung.

Zwar befindet sich Europa angesichts hoher Staatsschulden und dysfunktionaler Finanzmärkte, die den Wohlstand und die Stabilität der Demokratie in einigen europäischen Ländern bedrohen, in einer großen Krise, doch stellt die Europäische Union die erfolgreichste politische Ordnungsmacht dar, die wir je gesehen hat. Noch vor 100 Jahren galten Kriege als rechtmäßiges Mittel der Politik. Inzwischen jedoch herrscht in Mitteleuropa seit 67 Jahren Friede. Mit den politischen Umbrüchen 1989/90 erlebte die europäische Idee einen ungeahnten Aufschwung. Trotz mancher Defizite vor allem in Osteuropa wäre die Rückkehr zur Kleinstaaterei, zur Abgrenzung in demokratiefeindliche Nationalstaaten keine Alternative.

Für seine jahrzehntelange, oft auch umstrittene Politik für Frieden, Freiheit, Einigung, Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand wird die aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und Europäischen Gemeinschaft (EG) 1992 hervorgegangene Europäische Union (EU) zu Recht mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im Namen der 27 Mitgliedsländer und der rund 500 Millionen Einwohner nehmen heute, am Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, die Präsidenten von Europäischem Parlament, Europäischer Kommission und Europäischem Rat diese besondere Auszeichnung in Oslo entgegen.

Die Europa-Union Worms gratuliert daher Europa zu dieser langen Friedensepoche und wünscht allen Europäern einen freudigen Tag!

 

Dr. Jörg Koch,

Europa-Union Worms

Ein Freudentag für Europa wie die Europa Union

Der Kreisverband Worms der Europa-Union hatte am Freitagabend zu seinem 26. Schlossfest nach Herrnsheim eingeladen

Ein Artikel von Robert Lehr - Nibelungen Kurier, 17. November 2012

Es ist diese spezielle Kombination aus Rück- und Ausblick sowie musikalischen und kulinarischen Genüssen, die bereits im 27. Jahr die Schlossfeste des Kreisverbandes Worms der Europa-Union (EU) prägen.

So war es für deren 1. Vorsitzenden Dr. Jörg Koch auch in diesem Jahr eine sichtliche Freude, am Freitagabend seine zahlreichen Gäste in einem vollbesetzten Blauen Saal des Herrnsheimer Schlosses begrüßen zu können.

Dabei erinnerte er nicht ohne Stolz an die Erfolge Europas und eben auch der Europa-Union. 1946 als überparteiliche und überkonfessionelle Bürgerinitiative gegründet, habe sie sich erfolgreich "für die Vereinigung in Frieden und Freiheit eingesetzt". Dabei verstehe sie sich als Mittlerin zwischen der "manchmal abstrakt wirkenden Europäischen Union und deren Bürgern", so Koch.

Ein kleiner eingedeckter Tisch erwartet derzeit die Besucher der Sparkasse am Eingang: auf der einen Seite schöne Teller aus Porzellan, Kerzenleuchter und Blumen, auf der anderen nüchternes Plastikgeschirr.Ein Symbol, das nachdenklich macht: Wie soll meine, deine, unsere Zukunft in Europa aussehen? Unter den vielen Faktoren, die das Leben in absehbarer Zeit nachhaltig prägen werden, spielt die demografische Entwicklung eine wesentliche Rolle. Quelle Wormser Zeitung 23.05.2012